Essensgewohnheiten der Deutschen - So geteilt isst Deutschland

Essensgewohnheiten

In den vergangenen 10 Jahren haben sich die Ernährung und das Bewusstsein für Lebensmittel stark verändert. Dieses Umdenken ist an vielen Momenten im Alltag spürbar und auch messbar.

Nestlé hat 2019 eine Studie veröffentlicht und die Ergebnisse mit einer Studie aus dem Jahr 2009 verglichen.

Daraus ergab sich, dass es nicht nur große Unterschiede in der Ernährung zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen Generationen und sozialer Herkunft gibt.

Das Mittagessen ist nicht immer die Hauptmahlzeit

Allen gemeinsam ist die steigende Anzahl der Mahlzeiten außer Haus und der Wandel der Hauptmahlzeit. Vor 10 Jahren war das Mittagessen noch für 47 % die wichtigste Mahlzeit des Tages, heute sind es 39 %. Für 38 % ist das Abendessen die Hauptmahlzeit des Tages.

Auffallend war auch, dass das Mittagessen immer häufiger außer Haus und alleine verzehrt wird.

Frische und Qualität - soziale Milieus driften auseinander

Hier gibt es womöglich einen Zusammenhang zu einem hohen zeitlichen Druck, der sich auch in der spontanen, impulsgetriebenen Ernährungsweise zeigt. Aufgrund der Zeitknappheit und strukturierten Alltagen, muss jedoch etwas Vernünftiges serviert werden. Qualität, Gesundheit und Frische stehen daher für die meisten an erster Stelle. Das Essen soll nicht nur sättigen, es soll gut aussehen, schmecken und dem Körper zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

Das ist besonders hohen Sozialschichten wichtig und hat sich in den vergangenen 10 Jahren weiter verfestigt. Sozial niedrigere Schichten sind hier sogar rückläufig. Das bedeutet, dass hier die sozialen Milieus noch weiter auseinander liegen als vor 10 Jahren.

Frauen essen gesünder

72 % der Frauen liegt eine gute Ernährung am Herzen, jedoch nur für 58 % der befragten Männer. Frauen achten deutlich mehr auf eine ausgewogene Ernährung.

Jugendliche hingegen essen gerne spontan und haben keine festen Essenszeiten. Sie essen das, was sie mögen und richten sich nicht danach, was gesund ist.

Ernährungsziele umsetzen

Mit 90 % haben die meisten Befragten angegeben, dass sie mit ihrer Ernährung ein konkretes Ziel verfolgen. An erster Stelle steht die Fitness (60 %), dann Gesundheit (57 %) und das persönliche Wohlbefinden (51 %).

Jedoch sind ganze 85 % mit ihrem Ernährungsverhalten unzufrieden! Häufig aufgrund von Heißhunger-Attacken, zu wenig Obst und Gemüse, zu fettiges Essen oder auch zu wenig Zeit für das Essen einzuplanen.

Das bedeuten die Zahlen für Ihren Shop

Alles in allem bedeutet dies, dass Sie Ihren Kunden eine hochwertige, schnellverzehrbare Produkte anbieten sollten. Da häufig Gesundheit und Kalorien im Vordergrund stehen, sind kalorienarme, fettarme Produkte sinnvoll. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag wie Sie von Ernährungstrends profitieren können.

Beachten Sie, dass Männer, Frauen und Jugendliche eine unterschiedliche Ansprache benötigen. Jugendliche greifen gerne zu Neuheiten und ausgefallenen Produkten. Präsentieren Sie diese also im Vordergrund und Kassenbereich für mehr Aufmerksamkeit.

Bieten Sie Ihren gesundheitsbewussten Kunden eine Alternative zu süßen und zuckerhaltigen Produkten. Machen Sie auf Ihr gesünderes Sortiment aufmerksam, gerade wenn die Kunden dies bei Ihnen (noch) nicht erwarten. Wie wäre es, wenn Sie zu Beginn einen Klassiker listen: Smoothies?

Smart Snacks für mehr Kraft

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