Tankstellenmesse Tankstelle & Mittelstand: 5 Fragen an Bernd Scheiperpeter

Tankstellenmesse Tankstelle & Mittelstand: 5 Fragen an Bernd Scheiperpeter

Anlässlich der Tankstellenmesse "tankstelle & Mittelstand" in Münster befragten wir Bernd Scheiperpeter, Geschäftsführer der Einkaufsgesellschaft freier Tankstellen und damit Veranstalter der Messe, zur aktuellen Messe in Münster und wagen auch schon einen Ausblick auf die folgende Messe am neuen Standort in Essen.

 

Die Planungen zur Tankstellenmesse laufen sicher schon auf Hochtouren. Was erwartet die Besucher der diesjährigen Messe in Münster?

Wir rechnen in diesem Jahr wieder mit weit über 5.000 Fachbesuchern, die sich, wie auch bei den früheren Münsteraner Messetagen, wieder auf das bewährte Hallenkonzept mit den Themen Waschen, Technik und Ladenbau/Convenience, freuen dürfen. Ohne große Orientierungsschwierigkeiten und mit Hilfe der Messe-App kann der Tankstellenbetreiber so zeitsparend effektiv agieren und alles mitnehmen und aufsaugen, was es an neuen Produkten und Dienstleistungen, nicht nur bei den aktuell führenden Themen Mobilität und Digitalisierung, gibt und was ihm einen Mehrwert bei seinem daily business verschafft. Alle im Tankstellenmarkt wichtigen Lieferanten und Kontraktoren inklusive fast aller Mineralölgesellschaften sind wieder in Münster vertreten.

Sind Sie wieder ausgebucht?

 Wer auf die aktuellen Hallenpläne schaut, sieht noch ein paar kleine vereinzelte weiße Flecken in der Halle Süd. Erfahrungsgemäß werden auch die in den kommenden Wochen noch gebucht, sodass wir wieder von einer ausgebuchten Veranstaltung ausgehen, d.h. fast 300 Aussteller werden da sein.

In diesem Jahr veranstalten Sie die Tankstellenmesse letztmalig in Münster. Was überwiegt - Wehmut oder die Lust auf Neues?

Natürlich überwiegt letztendlich die Lust auf Veränderungen, sonst wären wir am Ende des Tages vielleicht in Münster geblieben. Auf jeden Fall aber legen wir momentan unsere ganze Power auf den kommenden Mai und möchten wieder zwei tolle Tage realisieren. Mag sein, dass im Anschluss ein Hauch von Wehmut aufkommt, denn fast zwei Jahrzehnte war Münster eine großartige zweite Heimat für uns.

Es ist ja nicht der erste Standortwechsel für die Messe. Kann man an den räumlichen Veränderungen seit der ersten Messe in Hanau auch die veränderten Anforderungen des Tankstellenmittelstands an solch eine Veranstaltung ablesen?

In der Vergangenheit war es eher und ausschließlich die steigende Ausstellernachfrage, die dann letztendlich für einen Standortwechsel sorgte ( Hanau - Hennef - Münster ). Auch jetzt war die limitierte Fläche in Münster ein Aspekt, der bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielte. Dazu hat sich das Themenspektrum geändert und immer wichtiger werden auch logistische Aspekte wie Flughafenanbindung, öffentliche Verkehrsmittel, Hotelangebot, Restaurants und Kneipen, Eventlocations und Einkaufsmöglichkeiten. Das Wichtigste: ein modernes Messegelände mit neuen, klimatisierten Hallen, technischer Ausstattung auf hohem Niveau, einer sehr guten Parkplatzsituation sowie einer vergleichbaren Kostenstruktur. Das alles hat dann für Essen gesprochen und das bisherige Feedback aus Aussteller- und Tankstellenbetreiberkreisen gibt der Entscheidung Recht.

Was ist Ihr persönliches Highlight auf der Messe?

Eigentlich ist die gesamte Messewoche ein einziges Highlight. Das beginnt mit dem Verfolgen des Aufbaus der vielen tollen Stände über die Aufsichtsratssitzung unserer EFT und dem anschließenden Begrüßungsabend am Aasee. Dann natürlich die zwei Messetage mit den unzähligen Eindrücken, den Gesprächen an den Ständen und den vielen Kontakten am BFT/EFT-Point, der Ausstellerabend in der Großen Halle. Und wenn wir nach erfolgreicher Arbeit am Donnerstagabend mit dem Team beim Italiener absacken, dann ist das immer wieder ein wunderbarer Moment.

Neuen Kommentar schreiben