Wenn Hitze Umsatz macht: So wird der Convenience Shop zum Erfrischungsziel

Steigen die Temperaturen, verändert sich auch das Einkaufsverhalten. Kundinnen und Kunden suchen schnelle Erfrischung, kalte Getränke, Eis, leichte Snacks und spontane Genussmomente. Für Convenience Shops ist das eine klare Chance - vorausgesetzt, Sortiment, Platzierung und Warenverfügbarkeit stimmen.

„Hitze ist kein Zufallsgeschäft. Wer vorbereitet ist, kann aus hohen Temperaturen gezielt Frequenz und Zusatzumsatz entwickeln“, sagt Fabian Brüderle. Entscheidend sei, rechtzeitig zu bevorraten und Out-of-Stock-Situationen konsequent zu vermeiden. Gerade bei Wasser, Softdrinks, Energy Drinks, Speiseeis sowie Eiswürfeln und Crushed Ice sollten Bestände frühzeitig geprüft und im Kassensystem Mindestmengen hinterlegt werden.

Auch die Platzierung spielt eine zentrale Rolle. Kalte Getränke gehören sichtbar ins Kühlregal, Sonderaufbauten im Eingangsbereich oder in Laufwegen schaffen zusätzliche Kaufimpulse.

Besonders wirksam sind Getränkekühler in der Fast Lane, weil dort spontane Mitnahmeentscheidungen entstehen. „Der Kunde muss die Erfrischung sehen, bevor er danach fragt“, so Brüderle. „Sichtbarkeit ist an heißen Tagen fast so wichtig wie Verfügbarkeit.“

Patrick Wenk, Vertriebsleiter Convenience beim MCS Partner Utz, empfiehlt zudem, warme Ware konsequent nach hinten zu räumen und gekühlte Produkte nach vorne zu ziehen. „Das klingt banal, macht im Tagesgeschäft aber einen spürbaren Unterschied. Wer zuerst kalte Ware verkauft, hält das Einkaufserlebnis frisch und vermeidet Enttäuschungen am Regal.“

 

Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Kontrolle der Kühltechnik. „An heißen Tagen muss die Kühlung sitzen. Ein kurzer Funktionscheck vor der Hitzespitze kann verhindern, dass aus einer Umsatzchance ein Ärgernis wird“, betont Wenk. Denn fällt die Kühlung aus, geht nicht nur Umsatz verloren -auch das Vertrauen der Kunden leidet.

Neben den Klassikern bieten Trendprodukte zusätzliche Chancen. Iced Matcha Latte, Eiskaffee oder kreative Sommerdrinks sprechen vor allem jüngere Zielgruppen an und bringen neue Impulse ins Kühlregal. Auch einfache Ideen können stark wirken: „Mit den ICEMÄNNER Ice Cups und einem frischen Kaffee lässt sich im Nu ein Eiskaffee für die Gäste zaubern“, empfiehlt Wenk.

Wer Hitze aktiv denkt, verkauft nicht nur mehr Getränke und Eis. Er macht seinen Shop zum schnellen, unkomplizierten Erfrischungspunkt für unterwegs.

 

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