MCS-Partner Bela investiert 17 Millionen Euro in vollautomatisiertes Hochregallager

Ein großer Schritt für Bartels-Langness: Das neue Hochregallager der Bela ist fertiggestellt, der Betrieb wurde aufgenommen. Der Hightech-Anbau an das Zentrallager erhöht vor Ort nicht nur die Kapazitäten enorm, er steht auch für den Eintritt ins vollautomatisierte Zeitalter der Bela-Logistik. Ein klares Statement für den Standort Neumünster.

 

Mit bis zu 16 km/h bewegen sich die drei Regalbediengeräte horizontal und vertikal gleichzeitig, um jeweils eine oder zwei Paletten präzise ins zugewiesene Regalfach zu befördern. Dann geht es auf zum nächsten Auftrag. Die Geräuschkulisse, die an eine Achterbahnfahrt erinnert, verrät: Hier ist ordentlich Betrieb.

Bis zu 200 Paletten-Bewegungen pro Stunde sind möglich in diesem nagelneuen Teil des Bela-Zentrallagers. Insgesamt 11.136 Palettenstellplätze bietet der mit moderner Technik gespickte Anbau – hier geschieht alles automatisiert. Gesteuert wird die Anlage von einer Software, die die Transportaufträge des zentralen Lagerverwaltungssystems verarbeitet. Das neue Hochregallager ist nun voll in Betrieb.

 

 

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Weitere Fakten in Kürze

Nur 2100 Quadratmeter Grundfläche, dafür etwa 33 Meter hohe Regale in drei Gängen und ein 228 Meter langes Fördersystem, das die Paletten transportiert, wenn sie am Boden sind. Insgesamt erhöht das neue Hochregallager die Lagerkapazitäten der Bela in Neumünster um mehr als 40 Prozent.

„Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Schritt für die Bela-Logistik in Neumünster“, sagt Geschäftsführer Volker Bluhm. „Wir erhöhen die Warenverfügbarkeit und verbessern den Service für unsere eigenen Märkte sowie die belieferten selbstständigen Einzelhändler und Tankstellen.“

Gebaut wurde das neue Bela-Lager vom Unternehmen Swisslog mit Sitz in Dortmund. Die Experten für Logistikautomatisierung lieferten auch die entsprechende Technik. Der Anbau wurde in Silobauweise errichtet – die Stahl-Regale im Inneren bilden selbst die tragende Struktur des Gebäudes. Mehr als 800 senkrechte Pfähle waren bereits vorab bei Tiefbauarbeiten in den Boden eingebracht worden, um die Tragfähigkeit zu gewährleisten. Der Neubau schließt direkt an der Nordseite des bestehenden Trockensortiment-Lagers in der Baeyerstraße an. Insgesamt hat die Bela rund 17 Millionen Euro in den Standort investiert.

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