Süß trifft salzig: Wie der Social- Media-Hype um Pringles mit Schokolade den POS erreicht
Was auf TikTok und Instagram als ungewöhnliche Snack-Kombination begann, entwickelt sich aktuell zu einem echten Impulsgeber für den Convenience-Markt: Pringles mit Schokolade. Der Mix aus salzigen Chips und süßer Ummantelung oder Dip sorgt für Millionen Views, hohe Interaktionsraten – und vor allem: konkrete Nachfrage am Point of Sale.
Vom Viral-Trend zum Umsatztreiber
Die Mechanik hinter dem Trend ist simpel und wirkungsvoll: Nutzer kombinieren Pringles Chips mit geschmolzener Schokolade oder greifen auf bereits konfektionierte Varianten zurück. Entscheidend ist dabei weniger das Produkt selbst als das Erlebnis - „Unexpected Pairings“ sind ein zentrales Motiv der Gen Z. Für den Handel bedeutet das: Trends entstehen nicht mehr ausschließlich
durch Industrie und klassische Vermarktung, sondern direkt aus der Community. Die Geschwindigkeit, mit der sich solche Food-Hypes verbreiten, ist hoch - ebenso wie die Bereitschaft der Konsumenten, diese auszuprobieren.
Relevanz für den Convenience- und Smart-Store-Bereich
Gerade im Umfeld von Tankstellen, Kiosken und Smart Stores bietet der Trend konkrete Ansatzpunkte:
- Impulskauf stärken: Die Kombination aus bekannten Markenprodukten und überraschender Inszenierung erhöht die Aufmerksamkeit. Ein einfacher Bundle-Ansatz - z. B. Pringles + Tafelschokolade - kann direkt am POS umgesetzt werden.
- Hohe Marge durch einfache Umsetzung: Ohne komplexe Logistik lassen sich bestehende Sortimente neu denken. Schokolade und Chips sind Standardartikel - die Wertschöpfung entsteht durch die Kombination.
- Content für eigene Kanäle: Shopbetreiber können den Trend aktiv spielen: Eigene Kurzvideos, Challenges oder Verkostungen steigern die Sichtbarkeit – insbesondere lokal.
Praxisansätze für Shopbetreiber
„Wer den Trend frühzeitig aufgreift, kann sich klar als innovativer Anbieter positionieren und zusätzliche Impulse im Shop setzen“, erklärt Fabian Brüderle, Category Manager bei der MCS. „Dabei helfen oft schon einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen, um Trends schnell in konkrete Umsatzchancen zu übersetzen.“ Dazu zählen bspw.:
- Bundle-Verkäufe: „Sweet & Salty Deals“ mit klarer Preisbotschaft
- POS-Inszenierung: Zweitplatzierungen im Kassenbereich
- Digital verlängern: Nutzung von Tools wie dem MCS CONNECTOR zur schnellen Content-Ausspielung auf Screens und Social Media
Einordnung: Kurzfristiger Hype oder nachhaltiger Trend?
Nicht jeder Social-Media-Trend hat langfristige Relevanz. Doch gerade im Convenience-Bereich zählt weniger die Dauer als die Geschwindigkeit der Umsetzung. Wer Trends schnell testet und adaptiert, generiert Zusatzumsätze - bei überschaubarem Risiko. Der Pringles-Schoko-Trend zeigt exemplarisch, wie sich Konsumgewohnheiten verändern: weg von klassischen Kategorien, hin zu erlebnisorientiertem Snacking. Für Shopbetreiber liegt darin eine klare Chance – vorausgesetzt, sie übersetzen digitale Impulse konsequent in physische Verkaufsflächen.
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