23. April: Tag des Deutschen Bieres
Deutschland ist weltweit für seine Biere bekannt. Eine so große Biervielfalt gibt es sonst nirgends zu finden. Hier gibt es über 1.500 Brauereien, die etwa 5.000 verschiedene Biere herstellen – von kleinen Privatbrauereien bis hin zu internationalen Konzernen. Bier zählt in Deutschland zum meistgetrunkenen alkoholischen Getränk und ist fest in der Kultur verankert. Jährlich werden rund 68 Millionen Hektoliter Bier konsumiert – ein eindrucksvoller Beleg für die anhaltende Begeisterung der Deutschen für ihr Nationalgetränk¹.
Im Durchschnitt werden in Deutschland rund 85 bis 90 Liter Bier pro Kopf und Jahr getrunken. Die beliebteste Sorte ist nach wie vor das Pils, gefolgt von beliebten regionalen Spezialitäten wie Hellem oder Weißbier.²
HELLES BIER – DER MILDERE KLASSIKER
Helles Bier, häufig einfach „Helles“ genannt, stammt ursprünglich aus Bayern und ist besonders im Süden Deutschlands weit verbreitet. Im Gegensatz zum herberen Pils zeichnet sich Helles durch einen milderen, leicht malzigen Geschmack aus. Es ist weniger stark gehopft, wirkt dadurch weicher und süffiger und eignet sich besonders gut als unkompliziertes Feierabendbier.
Mehr über Helles Bier in Blogbeitrag "Helles".
ALKOHOLFREIES BIER – EIN WACHSENDER TREND
Alkoholfreies Bier wird in Deutschland immer beliebter. Während der Absatz von klassischem Bier leicht sinkt, wächst die Nachfrage nach alkoholfreien Varianten kontinuierlich. Gründe dafür sind vor allem ein bewussterer Lebensstil, sportliche Aktivitäten sowie der Wunsch, auf Alkohol zu verzichten, ohne auf Geschmack zu verzichten. Dieser Trend wird auch vom Deutschen Brauer-Bund bestätigt.
Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen „alkoholfrei“ und „0,0“:
- Alkoholfrei darf in Deutschland bis zu 0,5 % Alkohol enthalten
- 0,0 % enthält tatsächlich keinen messbaren Alkohol
Beide Varianten werden durch spezielle Brauverfahren hergestellt, etwa durch gestoppte Gärung oder nachträglichen Alkoholentzug.
Die Anzahl der Brauereien steigt
In den letzten Jahren sank einerseits der Bierkonsum pro Kopf, jedoch wuchs die Anzahl der Brauereien. Kleine regionale Mikrobrauereien und Start-Ups versuchen in der Branche Fuß zu fassen und bringen neue, innovative Biersorten auf den Markt. Fast jede zweite Brauerei (640 Stück) hat in Bayern ihre Braustätte.
Deutsche Biervielfalt
Bier wird in allen Regionen Deutschlands gebraut. Je nach Region gibt es geschmackliche Unterschiede und Besonderheiten, die ein Bier ausmachen.
Biersorten im Norden: In der Küstenregion im Norden Deutschlands sind die Biersorten, passend zum rauen Wetter, recht herb. Astra stammt aus Hamburg und ist ein mildes, feinwürziges Bier, das es bereits seit 1904 gibt. Jever Pilsener blickt sogar auf eine längere Historie zurück. Bereits seit 1848 wird das friesisch-herbe Bier in Jever gebraut. Holsten findet wie auch Astra in Hamburg Altona seinen Ursprung. Das erfrischende, feinherbe Bier erinnert in seinem Geschmack an den nordischen Charakter. Ergänzt wird das norddeutsche Sortiment durch Marken wie Störtebeker, die für ihre vielfältigen, oft hopfenbetonten Biere bekannt sind.
Bier in Berlin: Neben dem deutschlandweit beliebten Pils ist Berlin besonders für Berliner Weisse bekannt. Das säuerliche, obergärige Weizenbier wird bereits seit Jahrhunderten in Berlin gebraut. Seit den 1920er gibt es das Bier mit zugefügtem Waldmeister oder Himbeersirup zu trinken. Ein bekanntes Bier aus der Hauptstadt ist zudem Berliner Pilsener – ein klassisches, feinherbes Pils mit frischem Geschmack, das eng mit der Berliner Bierkultur verbunden ist.
Düsseldorfer Altbier: Es ist zwar in ganz Deutschland bekannt, gebraut wird es aber meistens im Raum Düsseldorf. Das Altbier wird bereits seit der Antike hergestellt. Der Name basiert auf einer obergärigen Brauart, die länger benötigt als untergärige Biersorten. Das macht das Bier alt. Der Geschmack des Biers ist ein ausgewogenes Bier mit einem ausbalancierten Aroma von Malz-nuss, Frucht und bitterer Hopfen. Eine bekannte Marke ist beispielsweise Diebels.
Kölsch: In Düsseldorf bestellt man Alt, in Köln das Kölsch. Das Kölsch ist sicherlich eines der bekanntesten Bierstile in Deutschland. Es ist hell und klar, mit einem fruchtigen Aroma und viel Spritzigkeit. Gaffel Kölsch ist ein feinherbes, angenehmes, leicht hopfenbetontes Bier und ein Traditionsprodukt nach bewährtem Familienrezept. Ein weiterer bekannter Vertreter ist Früh Kölsch.
Bockbier: Das Bockbier stammt ursprünglich aus Niedersachsen und ist sehr malzartig, süß und etwas brotig und hat auch eine feine Hopfennote. Es erinnert an Karamell mit seinem cremigen Schaum. Im Vergleich hat das Bier einen recht hohen Alkoholgehalt von 6 bis 14%.
Schwarzbier: Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich beim Schwarzbier um ein sehr dunkles Bier mit kräftigem Schaum. Es ist sehr malzig und erinnert geschmacklich an Kaffee und Schokolade. Seinen Ursprung findet das Bier in Thüringen. Eine bekannte Marke ist beispielsweise Köstritzer.
Weizenbier: Weißbier, Weizen oder Hefeweizen ist ein obergäriges, unfiltriertes, trübes Bier. Mindestens 50% des Malzes müssen aus Weizen bestehen, damit das Bier seinen Namen verdient hat. Eine weiche Schaumkrone ist bei diesem Bier Pflicht. Die süßlichen Aromen erinnern an Banane und Gewürznelken.
Die Nummer 1 der Hefe-Weißbiere in Deutschland und eines der beliebtesten weltweit ist Paulaner Hefe-Weißbier. Naturtrüb, samtgold und mit einer kräftigen Schaumkrone, duftet das Bier leicht nach Banane und schmeckt nach leichtem Hefearoma und ist spritzig mild. Weitere bekannte Marken sind Erdinger oder Franziskaner.
Pflege der Brauerei-Tradition
Um die deutsche Bierkultur weiterhin zu pflegen und so erfolgreich fortzuführen, benötigt es nicht nur herausragende Qualitäten, sondern auch den Einsatz der Brauereien. Neben den internationalen Bier-Konzernen gibt es viele familiengeführte, regionale Unternehmen, die sich dafür einsetzen. Dabei steht die Förderung von regionalen Rohstoffen ohne Gentechnik, Mehrwegsysteme und die Aufrechterhaltung des Reinheitsgebots an oberster Stelle.
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¹ Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Versorgungsbilanz Bier
² Quelle: Deutscher Brauer-Bund e.V.
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